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Martin Graff
Deutsch-französischer Gedankenschmuggel
 

ISBN 978-3-88571-387-6
106 Seiten, kartoniert
Euro 9.90

 

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Martin Graff, Autor und Filmemacher aus dem Elsass, vagabundiert zwischen den Sprachen, ganz nach dem Motto von Herta Müller: „In jeder Sprache sitzen andere Augen.“

Der ehemalige evangelische Pfarrer Martin Graff führt uns in schonungsloser Freundschaft durch den Dschungel der deutsch-französischen Klischees und begeistert uns für Europa.

Der Sprachakrobat erfreut seit vielen Jahren seine Leserinnen und Leser mit seinem schelmischen Geist, der nicht ohne Poesie die deutsch-französische Seele offenbart: „Hänge deine Wurzeln an die Luft pour mieux voir la terre.“

In seinem neuen Buch präsentiert er uns eine Sammlung von ausgewählten Texten. Sei es das imaginäre Interview von Peter Sloterdjik mit Carla Bruni-Sarkozy, Graffs erste Weihnachtsgeschichte „Geschlossen wegen Glaubensurlaub“, seine Ratschläge an Radrennfahrer Jan Ullrich, seine Beobachtungen in Sachen Zapfpistole und Blutdruckmesser oder seine deutsch-französische Rhein-Ballade: Der Gedankenschmuggler sprengt mit Witz und Humor unsere Kopfgrenzen, oft unter Mitwirkung der legendären Oma Caroline, der Mata Hari der deutsch-französischen Beziehungen, die auch im Luther-Jahr eine wichtige Rolle spielt.

Graff ist mehrfacher Preisträger des deutsch-französischen Journalisten-Preises. Für den ZDF-Film „Der erste Frühling“ erhielt er den deutschen Wirtschaftsfilmpreis. 

 

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Martin Graff
Der lutherische Urknall
Die Franzosen und die Deutschen

 ISBN 978-3-88571-376-0
220 Seiten
Euro 24.80

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In „schonungsloser Freundschaft“ und mit viel Witz und Humor beleuchtet Martin Graff die Eigenheiten und Unterschiede der beiden europäischen Hauptakteure und Nachbarn in Bezug auf ihr politisches, mediales, kulturelles, wirtschaftliches, gesellschaftliches und religiöses Leben sowie auf ihr in allen diesen Bereichen zu Tage tretendes Selbstverständnis. Er vertritt die These, dass die Ursachen der „Hass-Liebe“ zwischen Deutschen und Franzosen im „lutherischen Urknall“ zu suchen sind, der dem demokratischen Denken und seiner Entwicklung in Deutschland einen säkularen Weg bereitete, während Frankreich trotz bürgerlicher Revolution und gesetzlich verordneter Trennung von Staat und Kirche im Grunde katholisch-monarchisch geblieben ist.

 

Martin Graff „vagabundiert“ zwischen den Mentalitäten der beiden Nationen, Frankreich und Deutschland. Sein Anliegen ist es, die „Kopfgrenzen“ zu sprengen und die Menschen zu einem Denken „zwischen den Nationen“ zu bewegen, um Verständnis füreinander zu erlangen und ein vertrauensvolles Miteinander zu ermöglichen. Kenntnis und Akzeptanz der Stärken und Schwächen des jeweils anderen sollen zu einem gegenseitig befruchtenden Lernprozess führen. Graffs Blick zielt dabei stets auch auf Europa als Ganzes und auf die Probleme, die es aktuell und langfristig zu lösen hat. Dies gilt insbesondere für die wirtschaftliche Stabilität, den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, die Sprachenpolitik, den Islam-Diskurs und die Migrationsströme. Die Zeichen der Zeit fordern von den Beteiligten, über ihren „patr’idiotischen“ Schatten zu springen, um zu einer Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens zu finden, die individuellen und regionalen Besonderheiten Raum lässt, die Vielfalt und Einigkeit miteinander vereinbart und die erprobte Erfolgsrezepte neidlos zur Anwendung bringt, auch wenn sie nicht dem eigenen nationalen Geist entsprungen sind.